Kinderarztpraxisam Hafen
Gemälde: ein Kind in geblümter Hose und roten Schuhen, in kräftigen Farben gemalt

Wir nehmen wieder neue Patienten auf

Ab dem 01.01.2027 verstärkt Björn Windmüller als weiterer Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin unser Team. Darüber freuen wir uns sehr – und heißen neue Patientinnen und Patienten herzlich willkommen.

Zu den Sprechzeiten

Kinderarztpraxis am Hafen

Herzlich willkommen

In der Kinder- und Jugendarztpraxis von Sandra Lunter, Katarina Schott und Björn Windmüller in Bremerhaven. Schön, dass Sie da sind.

Akutsprechstunde ab ca. 11 Uhr

Bitte melden Sie sich telefonisch zwischen 8 und 9 Uhr an – ohne Rufnummernunterdrückung.

Bereitschaftsdienst am Wochenende

Samstag und Sonntag von 10 – 12 Uhr und 16 – 18 Uhr im Klinikum Reinkenheide, vor der Notaufnahme.

Maske freiwillig

Das Tragen einer Maske in unserer Praxis erfolgt auf freiwilliger Basis.

Übersicht

Das Team

Lernen Sie unsere Ärztinnen, unseren Arzt und das Praxisteam kennen.

Sprechzeiten

Unsere Öffnungszeiten und alles zur Anmeldung für die Akutsprechstunde.

Leistungen

Von Vorsorge und Impfungen bis Ultraschall, EKG und Allergiediagnostik.

Notfall

Notruf 112 – und wer außerhalb der Sprechzeiten sonst für Sie da ist.

Im Notfall

Lebensbedrohlicher Notfall

Bei schwerer Atemnot, Bewusstlosigkeit, einem Krampfanfall, schweren Verletzungen oder wenn Ihr Kind kaum ansprechbar ist: Wählen Sie sofort den Notruf.

Notruf112

Kein lebensbedrohlicher Notfall?

Außerhalb unserer Sprechzeiten sind diese Stellen für Sie da.

Kinderärztlicher Bereitschaftsdienst

Am Wochenende im Klinikum Reinkenheide, vor der Notaufnahme.

Sa & So · 10 – 12 Uhr und 16 – 18 Uhr

Kinderklinik

Klinikum Reinkenheide
Postbrookstr. 103, Bremerhaven

0471 / 299-0

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Bundesweit, rund um die Uhr erreichbar.

116 117
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Unsere Praxis

Wer wir sind, was wir anbieten, wann wir für Sie da sind und wie Sie uns erreichen.

TeamLeistungenSprechzeitenKontakt & Anfahrt

Unser Team

Die Menschen, die sich in der Herwigstraße um Ihr Kind kümmern.

Ärztinnen und Arzt

Sandra Lunter

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Katarina Schott

Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Björn Windmüller

Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

ab 01.01.2027

Praxisteam

Adele S.

PLA

Weiterbildung: Wir sind Weiterbildungspraxis – bis zu 12 Monate, ausschließlich in Vollzeit.

Leistungsspektrum

Vorsorge und Impfungen stehen bei uns an erster Stelle. Darüber hinaus hält unsere Praxis das folgende Angebot an speziellen Therapien und medizinisch-technischen Untersuchungsmöglichkeiten für den Kinder- und Jugendbereich vor.

Vorsorgeuntersuchungen

Vorsorgeuntersuchungen gehören zu den wichtigsten und effektivsten medizinischen Präventionsmaßnahmen.

Natürlich werden alle Vorsorgen von der U2 (4–5 Tage nach der Geburt) bis zur J1 (12.–14. Geburtstag) in unserer Praxis nach Terminabsprache zeitgerecht und fachärztlich kompetent durchgeführt.

Impfungen

Impfungen gehören zu den wichtigsten und effektivsten medizinischen Präventionsmaßnahmen.

Wir impfen gemäß den aktuellen Empfehlungen und beraten Sie gern zu allen Fragen rund um den Impfschutz Ihres Kindes.

EKG

Zur Diagnostik angeborener und erworbener Herzerkrankungen im Säuglings- und Kindesalter.

Allergietestungen

Allergietestungen per Blutentnahme. Wichtig für Diagnostik und Therapie von allergischen Krankheiten und Asthma.

Sonographien (Ultraschall)

  • des kindlichen Gehirns
  • von Nieren und Blase
  • des gesamten Bauchraumes

Die Sonographie der Säuglingshüften kann zurzeit nicht angeboten werden.

Sprach-, Hör- und Sehtestungen

Außerdem führen wir Sprachuntersuchungen, Hör- und Sehtestungen und entwicklungsneurologische Untersuchungen auch außerhalb der Vorsorgeuntersuchungen durch.

Sozialpädiatrie

Begleitung bei Fragen zu Entwicklung, Verhalten und dem sozialen Umfeld Ihres Kindes.

Psychosomatik

Wenn körperliche Beschwerden und seelische Belastungen zusammenhängen.

Problemzentrierte Elterngespräche

Zum Beispiel bei Verhaltensstörungen oder Erziehungsproblemen.

DMP Asthma

Strukturiertes Behandlungsprogramm (Disease-Management-Programm) für Kinder und Jugendliche mit Asthma – mit regelmäßigen Kontrollen und Schulung.

Reisemedizin

Beratung für Reisen, Reiseimpfungen und Vorkehrungen.

Selbstzahlerleistung

Betreuung chronisch kranker Kinder und Jugendlicher

Diese Untersuchungsmöglichkeiten unterstützen die kompetente Betreuung von chronisch kranken Kindern und Jugendlichen (z. B. Asthma, Herzkrankheiten, Epilepsien und andere Nervenkrankheiten, Nierenerkrankungen, ADHS, Stoffwechselkrankheiten u. v. a.), die in unserer Praxis in Eigenregie, bei Bedarf auch in Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten oder spezialisierten Praxen und Ambulanzen an verschiedenen Krankenhäusern durchgeführt wird.

Sprechzeiten

Zusätzlich sind Termine nach Vereinbarung möglich.

Montag8 – 12 Uhr und 15 – 17 Uhr
Dienstag8 – 15 Uhrnur nach Absprache
Mittwoch8 – 12 Uhr
Donnerstag8 – 12 Uhr und 15 – 17 Uhr
Freitag8 – 13 Uhr

Akutsprechstunde

Täglich ab ca. 11 Uhr. Die Anmeldung ist telefonisch zwischen 8 und 9 Uhr erforderlich.

0471 / 780 04

Bitte rufen Sie ohne Rufnummernunterdrückung an, damit wir Sie zurückrufen können.

Kontaktinformationen

So erreichen Sie uns.

Adresse
Kinderarztpraxis am Hafen
Herwigstr. 8
27572 Bremerhaven
Telefon
0471 / 780 04
Fax
0471 / 712 55
E-Mail
schottlunter@t-online.de
Sandra LunterGesetzliche Berufsbezeichnung:Fachärztin für Kinder- und JugendmedizinLand, in dem diese verliehen wurde:Deutschland
Katarina SchottGesetzliche Berufsbezeichnung:Fachärztin für Kinder- und JugendmedizinLand, in dem diese verliehen wurde:Deutschland
Björn Windmüllerab 01.01.2027Gesetzliche Berufsbezeichnung:Facharzt für Kinder- und JugendmedizinLand, in dem diese verliehen wurde:Deutschland
Herwigstr. 827572 Bremerhaven Route planen
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Hilfe & Vorsorge

Links: schnelle Hilfe bei häufigen Beschwerden. Rechts: was bei den Vorsorgeuntersuchungen von der U3 bis zur J1 passiert.

Schnelle Hilfe bei …

Was Sie zu Hause tun können – und wann Sie mit Ihrem Kind zu uns kommen sollten.

FieberAb 38,5 °C – bei Babys unter 3 Monaten ab 38,0 °C

Fieber ist keine Krankheit, sondern eine sinnvolle Abwehrreaktion des Körpers – meist bei einem harmlosen Infekt. Entscheidend ist nicht die Zahl auf dem Thermometer, sondern wie es Ihrem Kind geht.

Richtig messen

  • Babys und Säuglinge: im Po (rektal) mit einem digitalen Thermometer
  • Ältere Kinder: im Ohr oder unter der Zunge
  • Messungen an Stirn oder unter der Achsel sind ungenau

Das können Sie tun

  • Zuwendung, Ruhe und ungestörter Schlaf
  • Viel zu trinken anbieten
  • Fröstelt Ihr Kind: zudecken. Ist ihm heiß: leichte Kleidung, dünne Decke
  • Wadenwickel nur körperwarm und nur, wenn Arme und Beine warm sind

Fiebersenkende Mittel

  • Nur nötig, wenn Ihr Kind sich deutlich unwohl fühlt oder Schmerzen hat – nicht, um eine bestimmte Temperatur zu erreichen
  • Geeignet sind Paracetamol oder Ibuprofen (Ibuprofen erst ab 3 Monaten), dosiert nach Körpergewicht laut Packungsbeilage
  • Höchstmengen nicht überschreiten und die Mittel nicht ohne ärztliche Rücksprache abwechseln
  • Kein ASS (Acetylsalicylsäure) für Kinder

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • Ihr Baby jünger als 3 Monate ist und 38,0 °C oder mehr hat
  • das Fieber länger als 3 Tage anhält
  • Ihr Kind kaum trinkt oder seit über 12 Stunden keine nasse Windel hatte bzw. kein Wasser gelassen hat
  • es starke Schmerzen hat oder schrill und anhaltend schreit
  • es sehr schnell oder angestrengt atmet
  • es auffallend schläfrig, teilnahmslos oder verwirrt wirkt
  • zusätzlich anhaltendes Erbrechen, Durchfall oder ein Hautausschlag auftreten
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • einem Krampfanfall (Fieberkrampf)
  • Bewusstlosigkeit oder wenn Ihr Kind sich kaum wecken lässt
  • schwerer Atemnot
  • roten oder violetten Hautflecken, die sich nicht wegdrücken lassen

Außerhalb unserer Sprechzeiten hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 – oder der kinderärztliche Bereitschaftsdienst am Wochenende.

Zurück in Kita oder Schule: erst, wenn Ihr Kind mindestens einen Tag fieberfrei und wieder fit ist.

HustenMeist Teil einer Erkältung – lästig, aber in der Regel harmlos

Husten ist ein Schutzreflex, der die Atemwege von Schleim befreit. Bei einem Infekt kann er hartnäckig sein und ist doch meist kein Grund zur Sorge.

Das können Sie tun

  • Viel zu trinken anbieten, gern warm
  • Oberkörper leicht erhöht lagern
  • Für feuchte Raumluft sorgen, z. B. mit feuchten Tüchern, und regelmäßig lüften
  • Ab dem 1. Geburtstag kann Honig den Hustenreiz lindern
  • Rauchfreie Umgebung

Bitte vermeiden

  • Kein Honig im ersten Lebensjahr
  • Keine ätherischen Öle (Menthol, Eukalyptus, Pfefferminz, Kampfer) bei Kindern unter 3 Jahren
  • Hustensäfte und Hustenstiller nur nach Rücksprache mit uns
  • Keine Kombinationspräparate gegen Erkältung

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • Ihr Baby jünger als 3 Monate ist und hustet
  • der Husten länger als 2 Wochen anhält oder schlimmer wird
  • das Fieber länger als 3 Tage besteht
  • Ihr Kind so stark hustet, dass es erbricht oder kaum trinkt
  • der Husten plötzlich bellend klingt oder Ihr Kind heiser ist
  • Ihr Kind schnell, angestrengt oder pfeifend atmet
  • Ohrenschmerzen dazukommen
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • Atemnot – Ihr Kind ringt nach Luft oder die Lippen färben sich bläulich
  • plötzlichem, heftigem Husten nach dem Verschlucken eines Gegenstands
  • bellendem Husten mit Atemnot (Pseudokrupp)

Gut zu wissen: Antibiotika helfen bei einem gewöhnlichen Erkältungshusten nicht, denn er wird durch Viren ausgelöst.

SchnupfenDauert meist 7 bis 10 Tage

Sechs bis zehn Erkältungen im Jahr sind bei Kleinkindern normal. Schnupfen wird durch Viren ausgelöst und heilt in aller Regel von selbst – Sie können Ihrem Kind die Zeit aber erleichtern.

Das können Sie tun

  • Kochsalz-Nasentropfen oder -spray, passend zum Alter
  • Viel zu trinken anbieten
  • Oberkörper zum Schlafen leicht erhöht lagern
  • Für feuchte Raumluft sorgen
  • Ruhe und ausreichend Schlaf

Bitte vermeiden

  • Abschwellende Nasentropfen nur in der Dosierung für das Alter und nur wenige Tage
  • Keine ätherischen Öle bei Säuglingen und Kleinkindern
  • Antibiotika wirken nicht gegen Erkältungsviren
  • Kein ASS (Acetylsalicylsäure) für Kinder

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • Ihr Baby jünger als 3 Monate ist und Fieber hat oder schlecht trinkt
  • Ohrenschmerzen auftreten oder Flüssigkeit aus dem Ohr läuft
  • das Fieber über 39 °C steigt oder länger als 3 Tage anhält
  • die Beschwerden länger als 2 Wochen dauern oder wieder schlimmer werden
  • gelb-grüner Schnupfen mit Fieber und Kopfschmerzen einhergeht
  • Ihr Kind schwer Luft bekommt
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • Atemnot – Ihr Kind ringt nach Luft oder die Lippen färben sich bläulich

Gut zu wissen: Babys atmen vor allem durch die Nase. Ist sie verstopft, fällt ihnen das Trinken schwer – Kochsalztropfen vor der Mahlzeit können helfen.

DurchfallDas Wichtigste: genug Flüssigkeit

Durchfall und Erbrechen entstehen bei Kindern meist durch einen Virusinfekt und klingen nach wenigen Tagen ab. Gefährlich ist vor allem der Flüssigkeitsverlust – besonders bei Babys und Kleinkindern.

Das können Sie tun

  • Elektrolytlösung aus der Apotheke in kleinen Schlucken geben
  • Bei Erbrechen: ein Teelöffel, eine Minute warten – und langsam steigern
  • Gestillte Babys weiter stillen und häufig anlegen
  • Nach einigen Stunden darf Ihr Kind wieder normal essen, nur Fettes meiden
  • Hände gründlich mit Seife waschen

Bitte vermeiden

  • Cola und Salzstangen – das Verhältnis von Zucker und Salz stimmt nicht
  • Nur Tee oder Wasser: Es fehlen Zucker und Salze
  • Mittel gegen Erbrechen oder Durchfall nur nach Rücksprache mit uns

Gut versorgt ist Ihr Kind, wenn …

  • die Zunge feucht ist
  • es beim Weinen Tränen hat
  • es mindestens dreimal in 24 Stunden Wasser lässt bzw. eine nasse Windel hat

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • Ihr Baby mehr als viermal in 24 Stunden dünnen Stuhl hat
  • Ihr Kind nicht trinkt oder nichts bei sich behält
  • Lippen und Zunge trocken sind, Tränen fehlen oder es kaum noch Wasser lässt
  • Blut im Stuhl ist
  • hohes Fieber oder starke Bauchschmerzen dazukommen
  • Ihr Kind anhaltend erbricht, ohne Durchfall zu bekommen
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • einem Kind, das teilnahmslos ist oder sich kaum wecken lässt

Zurück in Kita oder Schule: frühestens 48 Stunden nach dem letzten Durchfall.

ErbrechenKleine Schlucke statt großer Mengen

Meist steckt ein Magen-Darm-Infekt oder ein anderer Infekt dahinter. Wichtig ist, dass Ihr Kind die verlorene Flüssigkeit und die Salze wieder aufnimmt – in ganz kleinen Portionen.

Das können Sie tun

  • Elektrolytlösung aus der Apotheke teelöffelweise geben: ein Teelöffel, eine Minute warten
  • Die Menge langsam steigern, wenn es drinbleibt
  • Gestillte Babys weiter stillen
  • Ein kühles Tuch auf der Stirn lindert die Übelkeit
  • Essen erst wieder anbieten, wenn Ihr Kind Appetit hat

Bitte vermeiden

  • Große Trinkmengen auf einmal
  • Cola und Salzstangen
  • Mittel gegen Erbrechen nur nach Rücksprache mit uns

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • Ihr Baby nach 4 Stunden immer noch erbricht
  • Ihr Kind nicht trinken will oder nichts bei sich behält
  • der Mund trocken ist, die Haut blass oder Ihr Kind auffallend schläfrig wirkt
  • starke Bauchschmerzen oder Fieber dazukommen
  • Ihr Kind anhaltend erbricht, ohne Durchfall zu bekommen
  • es wiederholt morgens auf nüchternen Magen erbricht
  • das Erbrochene grün oder blutig ist
  • es nach einem Sturz oder Unfall erbricht – dann bitte sofort
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • einem Kind, das teilnahmslos ist oder sich kaum wecken lässt
  • Nackensteife – Ihr Kind kann den Kopf nicht nach vorn beugen
  • Erbrechen nach einer schweren Kopfverletzung

Zurück in Kita oder Schule: bei einem Magen-Darm-Infekt frühestens 48 Stunden nach dem letzten Erbrechen oder Durchfall.

BauchschmerzenHäufig harmlos – aber gut beobachten

Hinter Bauchschmerzen stecken oft Blähungen, Verstopfung oder ein Magen-Darm-Infekt, bei größeren Kindern auch Aufregung oder Stress. Achten Sie darauf, wie stark die Schmerzen sind und wie Ihr Kind dabei wirkt.

Das können Sie tun

  • Wärme, z. B. eine nicht zu heiße Wärmflasche
  • Den Bauch sanft massieren
  • Fenchel-, Anis- oder Kümmeltee
  • Ruhe und Zuwendung
  • Bei Neigung zu Verstopfung: viel trinken, ballaststoffreich essen, langsam essen und gut kauen

Bitte vermeiden

  • Schmerzmittel und Abführmittel nur nach Rücksprache mit uns
  • Ihr Kind nicht zum Essen drängen

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • starke Schmerzen länger als eine Stunde anhalten
  • Ihr Kind blass ist, heftig weint oder sich kaum bewegen mag
  • der Bauch gewölbt, eingezogen oder hart ist
  • Fieber, Erbrechen oder Schüttelfrost dazukommen
  • Blut im Stuhl ist
  • die Schmerzen immer wiederkehren
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • stärksten Schmerzen mit bretthartem Bauch
  • einem Kind, das teilnahmslos ist oder sich kaum wecken lässt
  • starken Bauchschmerzen nach einem Sturz oder Unfall

Bei Jungen: Plötzliche Schmerzen oder eine Schwellung am Hoden sind ein Notfall – bitte sofort ärztlich vorstellen.

PseudokruppBellender Husten und Heiserkeit, meist abends oder nachts

Pseudokrupp ist eine durch Viren ausgelöste Schwellung am Kehlkopf. Betroffen sind vor allem Kinder zwischen 6 Monaten und 3 Jahren, meist im Herbst und Winter. Der Anfall wirkt bedrohlich, lässt sich aber oft gut beruhigen.

Das hilft im Anfall

  • Ruhe bewahren und Ihr Kind beruhigen – Aufregung verstärkt die Atemnot
  • Ihr Kind aufrecht halten oder auf den Arm nehmen
  • Kühle, feuchte Luft: ans offene Fenster oder vor den geöffneten Kühlschrank
  • Wenn die Atmung ruhiger ist: kleine Schlucke kühles Wasser
  • Verordnete Kortison-Zäpfchen oder -Saft wie besprochen geben

Bitte vermeiden

  • Ihr Kind nicht allein lassen
  • Nicht in der Wohnung rauchen
  • Keine ätherischen Öle

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • Ihr Kind zum ersten Mal plötzlich bellend hustet
  • ein Anfall abgeklungen ist – bitte am nächsten Tag vorstellen
  • die Anfälle wiederkehren
  • Fieber dazukommt
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • Atemnot, die sich an kühler Luft nicht rasch bessert
  • bläulichen Lippen
  • einem Kind, das nicht schlucken kann und stark speichelt
  • einem Kind, das auffallend ruhig oder teilnahmslos wird

Gut zu wissen: Für weitere Anfälle verordnen wir Ihnen ein Kortison-Präparat, das Sie zu Hause bereithalten können.

OhrenschmerzenMeist eine Mittelohrentzündung nach einer Erkältung

Die häufigste Ursache ist eine Mittelohrentzündung. Sie heilt bei Kindern nach dem 2. Geburtstag meist ohne Antibiotikum aus – entscheidend ist, die Schmerzen gut zu lindern.

Das können Sie tun

  • Schmerzmittel (Ibuprofen oder Paracetamol) nach Körpergewicht laut Packungsbeilage – bei Kindern über 2 Jahren bis zu 3 Tage
  • Abschwellende Nasentropfen in der Dosierung für das Alter können unterstützen
  • Zwiebelsäckchen: klein geschnittene, angedünstete Zwiebel in ein Tuch wickeln und aufs Ohr legen
  • Ruhe und viel trinken

Bitte vermeiden

  • Ohrentropfen nur nach ärztlichem Rat
  • Keine Wattestäbchen im Gehörgang

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • Ihr Kind jünger als 2 Jahre ist und Ohrenschmerzen mit Fieber hat
  • die Schmerzen nach 3 Tagen nicht besser sind
  • Flüssigkeit aus dem Ohr läuft
  • hohes Fieber und starke Schmerzen zusammen auftreten
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort ärztliche Hilfe bei …

  • einer Schwellung oder Rötung hinter dem Ohr oder einem plötzlich abstehenden Ohr
  • Nackensteife oder starken Kopfschmerzen
  • einem Kind, das teilnahmslos ist oder sich kaum wecken lässt – dann Notruf 112

Gut zu wissen: Babys können Ohrenschmerzen nicht zeigen. Hinweise sind Unruhe, anhaltendes Weinen und häufiges Greifen ans Ohr.

HalsschmerzenMeist durch Viren – selten ein Fall für Antibiotika

Halsschmerzen gehören oft zu einer Erkältung und werden meist durch Viren ausgelöst. Bakterien (Streptokokken) kommen vor allem im Schulalter vor und sind vor dem 2. Geburtstag sehr selten.

Das können Sie tun

  • Viel zu trinken anbieten
  • Weiche Speisen, die sich leicht schlucken lassen
  • Bei Schmerzen Paracetamol oder Ibuprofen nach Körpergewicht laut Packungsbeilage
  • Ruhe und feuchte Raumluft

Gut zu wissen

  • Für Halssprays, Lutschtabletten und Gurgellösungen ist keine Wirkung belegt
  • Antibiotika helfen nur bei nachgewiesenen Streptokokken – dann bitte so lange einnehmen wie verordnet
  • Kein ASS (Acetylsalicylsäure) für Kinder

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • hohes Fieber dazukommt
  • Ihr Kind schlecht schlucken kann oder kaum trinkt
  • ein Hautausschlag auftritt
  • die Beschwerden nach 3 Tagen nicht besser werden
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort ärztliche Hilfe bei …

  • starkem Speichelfluss, weil Ihr Kind nicht schlucken kann
  • ungewöhnlich „kloßiger“ Sprache
  • Atemnot – dann Notruf 112

Zurück in Kita oder Schule: mit Antibiotikum 24 Stunden nach Beginn der Behandlung, sonst erst, wenn Ihr Kind beschwerdefrei ist.

KopfschmerzenOft helfen Ruhe, ein kühles Tuch und frische Luft

Etwa jedes fünfte Kind im Vor- und Grundschulalter hat hin und wieder Kopfschmerzen. Häufige Auslöser sind zu wenig Schlaf, Lärm, schlechte Luft, Überanstrengung oder Stress und Sorgen.

Das können Sie tun

  • Ruhe und Schlaf
  • Ein kühles Tuch auf die Stirn
  • Frische Luft
  • Bei größeren Kindern: Schläfen sanft mit etwas Pfefferminzöl massieren – nicht bei Kindern unter 3 Jahren

Bitte vermeiden

  • Schmerzmittel für Erwachsene sind für Kinder ungeeignet
  • Kopfschmerzen möglichst ohne Medikamente behandeln – Schmerzmittel bitte nur nach Rücksprache mit uns
  • Kein ASS (Acetylsalicylsäure) für Kinder

So beugen Sie vor

  • Regelmäßige Schlaf- und Essenszeiten
  • Viel Bewegung an der frischen Luft, z. B. Radfahren oder Schwimmen
  • Genügend Pausen und Erholung im Alltag

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • die Kopfschmerzen länger als 3 Tage anhalten
  • sie häufig wiederkehren
  • Übelkeit, Erbrechen oder Sehstörungen dazukommen (Verdacht auf Migräne)
  • Ihr Kind schwer krank wirkt
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort ärztliche Hilfe bei …

  • plötzlichen, sehr starken Kopfschmerzen
  • Kopfschmerzen nach einem Sturz auf den Kopf, besonders mit Schwindel oder Sehstörungen
  • Kopfschmerzen mit Fieber, Licht- oder Lärmempfindlichkeit
  • Nackensteife, Verwirrtheit oder einem Krampfanfall – dann Notruf 112

Gut zu wissen: Ein Kopfschmerz-Tagebuch (wann, wie lange, was ging voraus) hilft uns bei der Einschätzung.

HautausschlagMeist harmlos – der Glastest hilft bei der Einschätzung

Ein Ausschlag begleitet bei Kindern häufig einen Virusinfekt und verschwindet von selbst. Auch Nesselsucht – juckende Quaddeln, die ständig die Stelle wechseln – tritt meist nach einem Infekt auf und vergeht in der Regel nach einigen Tagen.

Das können Sie tun

  • Kühle Umschläge lindern den Juckreiz
  • Weiche, luftige Baumwollkleidung
  • Fingernägel kurz halten, damit Ihr Kind sich nicht aufkratzt
  • Mittel gegen Juckreiz nach Rücksprache mit uns

Der Glastest

  • Drücken Sie ein durchsichtiges Glas fest auf die Flecken
  • Verblassen die Flecken unter dem Glas, ist das ein gutes Zeichen
  • Bleiben sie rot oder violett sichtbar: sofort den Notruf 112 wählen

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • der Ausschlag zusammen mit Fieber auftritt
  • Bläschen, nässende oder eitrige Stellen entstehen
  • starker Juckreiz besteht, besonders nachts
  • der Ausschlag sich ausbreitet oder nicht abklingt
  • Augen oder Lippen betroffen sind
  • Ihr Kind gerade ein Medikament einnimmt
  • Ihr Baby unklare Hautveränderungen hat
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • roten oder violetten Flecken, die beim Glastest nicht verblassen
  • Schwellung von Lippen, Zunge oder Gesicht
  • Atemnot oder Husten zusammen mit dem Ausschlag
  • einem Kind, das extrem schläfrig oder verwirrt ist oder einen steifen Nacken hat

Zurück in Kita oder Schule: Bei ansteckenden Erkrankungen wie Windpocken oder Scharlach sprechen Sie die Rückkehr bitte mit uns ab.

VerstopfungSeltener, harter oder schmerzhafter Stuhlgang

Ein- bis dreimal täglich Stuhlgang ist normal, alle zwei Tage aber auch. Gestillte Babys haben manchmal mehrmals täglich Stuhl und manchmal nur einmal pro Woche – beides ist in Ordnung. Auslöser einer Verstopfung sind oft eine Ernährungsumstellung, eine Reise, eine Krankheit, Stress oder das Sauberwerden.

Das können Sie tun

  • Obst, Rohkost und Vollkornprodukte anbieten
  • Ausreichend zu trinken geben
  • Nach den Mahlzeiten 5 bis 10 Minuten in Ruhe auf die Toilette – bequem sitzend, mit abgestützten Füßen
  • Loben statt drängen
  • Milch auf etwa ein Glas am Tag begrenzen

Bitte vermeiden

  • Zäpfchen und Einläufe nicht regelmäßig anwenden
  • Kein Druck und keine Strafen – auch nicht, wenn etwas in die Hose geht
  • Abführmittel nur nach Rücksprache; bei Bedarf verordnen wir ein Mittel, das den Stuhl weich macht

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • die Verstopfung schon kurz nach der Geburt begonnen hat
  • der Bauch dauerhaft aufgetrieben ist
  • Ihr Kind nicht gut zunimmt
  • die Beschwerden trotz dieser Maßnahmen anhalten
  • Blut am Stuhl ist oder der Stuhlgang stark schmerzt
  • immer wieder Stuhl in die Unterhose geht
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort ärztliche Hilfe bei …

  • starken Bauchschmerzen mit Erbrechen
  • hartem, aufgetriebenem Bauch
  • einem Kind, das weder Stuhl noch Winde absetzen kann

Gut zu wissen: Je länger der Stuhl zurückgehalten wird, desto härter und schmerzhafter wird er. Deshalb lohnt es sich, früh gegenzusteuern.

InsektensticheKühlen hilft – auf allergische Reaktionen achten

Stiche von Bienen, Wespen oder Mücken sind schmerzhaft oder jucken, in aller Regel aber harmlos. Allergische Reaktionen auf Insektengift sind selten, können dann aber schwer verlaufen.

Das können Sie tun

  • Einen Bienenstachel rasch entfernen: wegschieben oder wegkratzen, nicht quetschen
  • Die Stelle kühlen – mit einem Kühlpack im Tuch oder einem kalten Umschlag
  • Nicht kratzen
  • Die Stichstelle in den nächsten Tagen beobachten

So beugen Sie vor

  • Draußen darauf achten, dass keine Biene oder Wespe an Schnuller, Besteck, Essen oder Getränk sitzt – besonders bei Süßem
  • Insektenschutzmittel verwenden, die für das Alter Ihres Kindes geeignet sind

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • die Schwellung sehr stark ist, weiter zunimmt oder mehrere Tage anhält
  • die Stichstelle sich entzündet: zunehmende Rötung, Wärme oder Eiter
  • Fieber dazukommt
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • Atemnot oder einer Schwellung im Hals, an Lippen oder im Gesicht
  • einem Stich in Mund oder Rachen – bis Hilfe kommt: Eiswürfel lutschen lassen und kalte Umschläge um den Hals legen
  • Quaddeln am ganzen Körper, Schwindel, Erbrechen oder Kreislaufschwäche kurz nach dem Stich
  • einem Kind mit bekannter Insektengiftallergie – zusätzlich sofort das Notfallset anwenden

Gut zu wissen: Eine Rötung und Schwellung rund um den Stich ist normal und klingt meist innerhalb weniger Tage ab.

SonnenbrandRaus aus der Sonne, kühlen, viel trinken

Kinderhaut ist sehr empfindlich und verbrennt schnell. Ein Sonnenbrand zeigt sich oft erst Stunden später – handeln Sie deshalb schon bei der ersten Rötung.

Das können Sie tun

  • Sofort in den Schatten oder ins Haus
  • Die Haut mit feuchten, kühlen bis lauwarmen Umschlägen kühlen
  • Viel zu trinken geben: Wasser, ungesüßten Tee oder Saftschorle
  • Kühlende Lotion oder Gel, z. B. mit Aloe vera oder Dexpanthenol
  • Die Haut in den nächsten Tagen vor Sonne schützen

Bitte vermeiden

  • Blasen nicht öffnen – sie schützen vor Infektionen
  • Kein Mehl, Puder, Öl und keine fetten Salben auf die verbrannte Haut

So beugen Sie vor

  • Babys im ersten Lebensjahr gehören nicht in die direkte Sonne
  • Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden
  • Schützende Kleidung und ein Hut mit breiter Krempe
  • Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, etwa 30 Minuten vorher auftragen

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • sich Blasen bilden
  • Ihr Kind Fieber bekommt oder krank wirkt
  • ein Baby oder Kleinkind einen Sonnenbrand hat
  • der Sonnenbrand großflächig ist oder stark schmerzt
  • nach der Sonne Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel auftreten (Verdacht auf Sonnenstich)
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort den Notruf 112 wählen bei …

  • hochrotem Gesicht mit heißer, trockener Haut und schneller, flacher Atmung (Hitzschlag)
  • Benommenheit, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit
  • steifem Nacken nach längerer Sonne auf dem Kopf

Bis Hilfe kommt: Ihr Kind an einen kühlen Ort bringen und den Kopf mit feuchten Tüchern kühlen.

ZeckenbissZecke rasch entfernen und die Stelle beobachten

Zecken können Borreliose und – in bestimmten Risikogebieten – FSME übertragen. Borreliose-Bakterien gelangen erst nach vielen Stunden ins Blut. Je schneller die Zecke entfernt wird, desto besser.

So entfernen Sie die Zecke

  • Mit Zeckenzange, Zeckenkarte oder Pinzette am Kopf fassen – so nah wie möglich an der Haut
  • Vorsichtig und mit gleichmäßigem Zug gerade herausziehen
  • Die Stelle desinfizieren
  • Datum notieren und die Stelle markieren oder fotografieren
  • Die Stelle in den folgenden Wochen beobachten

Bitte vermeiden

  • Die Zecke nicht quetschen
  • Kein Öl, Klebstoff oder Nagellack – das erhöht das Risiko, dass Erreger übertragen werden

So beugen Sie vor

  • Nach dem Spielen im Grünen den Körper absuchen: Kopfhaut, Hals, Achseln, zwischen den Beinen und Kniekehlen
  • Helle, lange Kleidung und geschlossene Schuhe
  • Vor Reisen in FSME-Risikogebiete: Sprechen Sie uns auf die FSME-Impfung an

Bitte kommen Sie zu uns, wenn …

  • sich die Zecke nicht oder nicht vollständig entfernen lässt
  • sich um die Stichstelle eine ringförmige Rötung ausbreitet (Wanderröte) – auch Tage bis Wochen später
  • nach dem Stich Fieber, Kopf- oder Muskelschmerzen oder Abgeschlagenheit auftreten
  • die Stichstelle sich entzündet
  • Gelenkschmerzen auftreten
  • Sie unsicher sind oder sich Sorgen machen
Praxis anrufen: 0471 / 780 04

Sofort ärztliche Hilfe bei …

  • einer Lähmung im Gesicht, z. B. einem hängenden Mundwinkel
  • starken Kopfschmerzen mit Fieber und Nackensteife
  • Verwirrtheit oder einem Krampfanfall – dann Notruf 112

Gut zu wissen: Eine kleine Rötung direkt nach dem Stich ist normal. Rechtzeitig erkannt, lässt sich eine Borreliose gut mit einem Antibiotikum behandeln.

Vorsorge: U3 bis J1

Was bei den einzelnen Untersuchungen gemacht wird – und worüber wir mit Ihnen sprechen.

Gut zu wissen

  • Bitte mitbringen: Versichertenkarte, gelbes Kinderuntersuchungsheft und Impfpass
  • Kosten: U1 bis U9 und J1 bezahlt die gesetzliche Krankenkasse
  • Termin: Jede Untersuchung hat ein festes Zeitfenster – bitte vereinbaren Sie den Termin frühzeitig
Termin vereinbaren: 0471 / 780 04
U3 U34. bis 5. Lebenswoche

Der erste Vorsorgetermin in der Praxis: Wir sehen, wie Ihr Baby in den ersten Wochen angekommen ist.

Das wird untersucht

  • Gründliche körperliche Untersuchung, Wiegen und Messen
  • Reflexe wie Saugen und Greifen, Kopfhaltung
  • Aufmerksamkeit, z. B. beim Anschauen von Gesichtern
  • Kontrolle auf Gelbsucht
  • Ultraschall der Hüftgelenke

Darüber sprechen wir

  • Die ersten Impfungen
  • Vitamin D und Fluorid
  • Stillen und Ernährung, Verdauung, Schlaf
  • Sicherer Babyschlaf und Unfallverhütung
  • Wie es Ihnen als Eltern geht – und wo es Unterstützung gibt

Hinweis: Den Ultraschall der Säuglingshüften können wir zurzeit nicht selbst anbieten. Bitte sprechen Sie uns an.

U4 U43. bis 4. Lebensmonat

Ihr Baby wird wacher und beweglicher. Meist stehen jetzt auch die ersten Schutzimpfungen an.

Das wird untersucht

  • Körperliche Entwicklung und Bewegungen
  • Hören und Sehen
  • Fontanelle (die noch offene Stelle am Schädel)

Darüber sprechen wir

  • Schutzimpfungen
  • Ernährung und Verdauung
  • Schlafen und Schreien
  • Sicherer Babyschlaf und Unfallverhütung
  • Vitamin D und Fluorid
U5 U56. bis 7. Lebensmonat

Ihr Kind dreht sich, greift gezielt und entdeckt seine Umgebung.

Das wird untersucht

  • Körperliche Untersuchung
  • Beweglichkeit und Körperbeherrschung
  • Augen: Hinweise auf Sehstörungen
  • Wie Sie und Ihr Kind miteinander umgehen

Darüber sprechen wir

  • Impfstatus – fehlende Impfungen holen wir nach
  • Ernährung, Verdauung und Beikost
  • Zähne, Mundpflege und Fluorid
  • Unfallverhütung und Schlaf
U6 U610. bis 12. Lebensmonat

Kurz vor dem ersten Geburtstag: Viele Kinder krabbeln, ziehen sich hoch und sprechen erste Silben.

Das wird untersucht

  • Körperliche Untersuchung mit Blick auf die Entwicklung
  • Augen: Hinweise auf Sehstörungen
  • Beweglichkeit und Körperbeherrschung
  • Wie Sie und Ihr Kind miteinander umgehen

Darüber sprechen wir

  • Impfungen nach dem Impfkalender
  • Ernährung
  • Unfallverhütung
  • Sprachentwicklung fördern
  • Vitamin D, Fluorid und der erste Zahnarztbesuch
U7 U721. bis 24. Lebensmonat

Mit etwa zwei Jahren stehen Sprache und Verhalten im Mittelpunkt.

Das wird untersucht

  • Körperliche Untersuchung
  • Augen: Hinweise auf Sehstörungen
  • Versteht Ihr Kind einfache Wörter und Sätze?
  • Verhalten beim Spielen, in der Familie und in der Gruppe

Darüber sprechen wir

  • Impfstatus – z. B. Masern, Mumps, Röteln und Windpocken
  • Ernährung und Unfallverhütung
  • Sprachförderung
  • Zahnpflege und Zahnarztbesuch
U7a U7a34. bis 36. Lebensmonat

Kurz vor dem dritten Geburtstag, oft rund um den Start im Kindergarten.

Das wird untersucht

  • Körperliche und geistige Entwicklung
  • Sehtest
  • Zähne und Kiefer
  • Sprachentwicklung

Darüber sprechen wir

  • Impfstatus
  • Ernährung und Bewegung
  • Unfallverhütung
  • Sprachförderung
  • Umgang mit Fernsehen, Tablet und Co.
U8 U846. bis 48. Lebensmonat

Mit knapp vier Jahren schauen wir genauer auf Sinne, Geschicklichkeit und Selbstständigkeit.

Das wird untersucht

  • Untersuchung von Kopf bis Fuß, Wiegen und Messen
  • Seh- und Hörtest
  • Zähne und Kiefer
  • Beweglichkeit und Geschicklichkeit
  • Sprache, Selbstständigkeit und Verhalten in der Gruppe

Darüber sprechen wir

  • Ernährung und Bewegung
  • Impfstatus und Auffrischimpfungen
  • Unfallverhütung
  • Mediennutzung
U9 U960. bis 64. Lebensmonat

Die letzte Vorsorge vor der Einschulung.

Das wird untersucht

  • Körperliche Untersuchung
  • Körperhaltung, Beweglichkeit und Geschicklichkeit
  • Sehtest
  • Sprachentwicklung – ein Schwerpunkt vor dem Schulstart
  • Seelisches Befinden

Darüber sprechen wir

  • Ernährung und Bewegung
  • Impfschutz und Auffrischimpfungen
  • Unfallverhütung und Sprachförderung
  • Umgang mit Medien
  • Zahngesundheit
U10 U107 bis 8 Jahre

Die ersten Schuljahre: Wir achten darauf, ob Ihr Kind beim Lernen gut mitkommt.

Das wird untersucht

  • Körperliche Untersuchung
  • Hinweise auf Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben oder Rechnen
  • Bewegungsentwicklung
  • Konzentration und Verhalten

Darüber sprechen wir

  • Schule und Lernen
  • Bewegung und Ernährung
  • Mediennutzung

Zusatzleistung: Diese Untersuchung wird nicht von allen Krankenkassen bezahlt. Bitte fragen Sie vorab bei Ihrer Kasse nach.

U11 U119 bis 10 Jahre

Die Brücke zwischen Grundschulzeit und J1.

Das wird untersucht

  • Körperliche Untersuchung
  • Hinweise auf Lern- und Schulschwierigkeiten
  • Verhalten und Miteinander
  • Zähne, Mund und Kiefer

Darüber sprechen wir

  • Mediennutzung
  • Bewegung und Sport
  • Ernährung und Umgang mit Stress
  • Vorbeugung von Suchtverhalten

Zusatzleistung: Diese Untersuchung wird nicht von allen Krankenkassen bezahlt. Bitte fragen Sie vorab bei Ihrer Kasse nach.

J1 J112 bis 14 Jahre

Die Jugenduntersuchung – auf Wunsch auch ohne Eltern. Was besprochen wird, bleibt vertraulich.

Das wird untersucht

  • Größe, Gewicht und allgemeiner Gesundheitszustand
  • Wirbelsäule und Körperhaltung
  • Hinweise auf Stoffwechselerkrankungen, z. B. der Schilddrüse
  • Entwicklung in der Pubertät
  • Impfpass

Darüber sprechen wir

  • Haut, Gewicht und Essverhalten
  • Schule, Familie und Freundeskreis
  • Sexualität und Verhütung
  • Alkohol, Rauchen und Drogen

Schweigepflicht: Sie gilt auch gegenüber den Eltern. Nur bei schwerwiegenden Erkrankungen informieren wir sie.

Diese Hinweise ersetzen keine ärztliche Untersuchung. Sie orientieren sich an der Elternleitlinie „Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen“ (DGKJ, 2025) sowie an den Elterninformationen von kinderaerzte-im-netz.de, kindergesundheit-info.de und der DGKJ. Die Angaben zu den Vorsorgeuntersuchungen folgen kindergesundheit-info.de und kinderaerzte-im-netz.de.

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Impressum

Angaben gemäß § 5 DDG

Kinderarztpraxis am Hafen
Berufsausübungsgemeinschaft
Herwigstr. 8
27572 Bremerhaven

Vertreten durch

Sandra Lunter
Katarina Schott
Björn Windmüller (ab 01.01.2027)

Kontakt

Telefon: 0471 / 780 04
Fax: 0471 / 712 55
E-Mail: schottlunter@t-online.de

Gesetzliche Berufsbezeichnung

Sandra Lunter – Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Katarina Schott – Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin
Björn Windmüller (ab 01.01.2027) – Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin

Die Berufsbezeichnung „Ärztin“ bzw. „Arzt“ sowie die Facharztbezeichnung wurden in der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Zuständige Ärztekammer

Ärztekammer Bremen
Schwachhauser Heerstraße 30
28209 Bremen
www.aekhb.de

Zuständige Kassenärztliche Vereinigung (Aufsichtsbehörde)

Kassenärztliche Vereinigung Bremen
Schwachhauser Heerstraße 26/28
28209 Bremen
www.kvhb.de

Berufsrechtliche Regelungen

Es gelten insbesondere die Berufsordnung für Ärztinnen und Ärzte im Lande Bremen sowie das Bremische Heilberufsgesetz. Die geltenden berufsrechtlichen Regelungen sind auf der Webseite der Ärztekammer Bremen (www.aekhb.de) einsehbar.

Inhaltlich verantwortlich

Sandra Lunter, Katarina Schott, Björn Windmüller (ab 01.01.2027)
Anschrift wie oben

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